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HP625 mit Ubuntu

Installation von Ubuntu 10.10 Maverick Mercat am HP625-Notebook mit AMD V140-Prozessor und vorinstalliertem Suse-Linux 11

Das HP625-Notebook (AMD V140 2.30GHz, 1024MB, 160GB) wurde im März 2011 um effektive 250,- Euro gekauft und war zur der Zeit das billigste 15″-Notebook. Es wurde mit Suse-Linux 11 (für das zu dem Zeitpunkt bereits kein Support mehr bestand) ausgeliefert. Das Suse-Linux gefiel mir ganz gut, machte aber ein paar kleine Probleme (zB schaltete der Rechner meist erst nach dem zweiten Mal Herunterfahren aus). Nachdem ich mit Ubuntu wesentlich vertrauter bin, entschied ich, dieses parallel zum bestehenden Suse-Linux zu installieren. Ich zweigte von der Home-Partition 10GB für das Ubuntu-System ab und benutzte für Ubuntu sonst die gleiche Swap- und Home-Partition wie Suse.

Die Installation von Ubuntu 10.10 verlief ohne jegliche Probleme, alles funktionierte sofort auf Anhieb.

Der Boot-Loader zeigte auch das alte Suse-System sofort an. Nach dem ersten Hochfahren in Ubuntu mountete ich /dev/sda1 (Suse-root), um in /etc/fstab die geänderte home-Partition (sda6 statt sda4) zu korrigieren. Beim nun folgenden Versuch, Suse hochzufahren, konnte das root-System von Suse jedoch nicht eingebunden werden. Jedenfalls kommt ständig eine entsprechende Fehlermeldung, und das Hochfahren wird gestoppt. Ich konnte das Problem bis dato nicht lösen, verwende aber jetzt ohnedies das installierte Ubuntu-System.

Vervollständigung der Ubuntu-Installation

Wie in Medibuntu beschrieben, wurde dieses als Fremquelle hinzugefügt und der Signierungsschlüssel installiert.
Sodann Installation von ubuntu-restricted-extras sowie non-free-codecs. Das Abspielen von DVDs funktionierte jedoch trotzdem nicht, und es kostete mich einige Zeit um herauszufinden, daß noch in einem Terminal-Fenster der Befehl sudo /usr/share/doc/libdvdread4/install-css.sh ausgeführt werden muß, siehe Codecs unter Abschnitt DVD-Wiedergabe.

Damit der Dateimanager unter Ubuntu die Suse-Rootpartition (sda1) sowie eine weitere versteckte Suse-Recovery-Partition (sda3) nicht anzeigt, mußte die Datei /etc/udev/rules.d/99-partitionen-verstecken.rules erstellt werden und die Einträge KERNEL=="sda1", ENV{UDISKS_PRESENTATION_HIDE}="1" sowie der gleiche nochmal mit sda3 in diese Datei eingefügt werden (siehe Nautilus unter Einträge unter “Devices” entfernen). Ein abschließendes sudo udevadm trigger aktiviert diese Änderungen.

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tuxmobil.org

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Kategorien:Computer, Linux
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